04.12.2017

Professionelle Websites

Flexibilität durch Content Management Systeme

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Die eigene Web-Präsenz wird für Unternehmen immer wichtiger, da immer mehr Menschen Anbieter und Produkte online suchen. Wenn Sie bei Ihrem Internetauftritt flexibel in alle Richtungen seien wollen, setzen Sie am besten von Anfang auf professionelle Content-Management-Systeme, die als Open-Source-Lösungen kostenlos nutzbar sind. Dazu gehören z. B. Typo3, Joomla oder Wordpress. Die von Providern wie Strato oder 1&1 angebotenen einfachen Baukastenseiten können Sie zwar auch selbst ändern, aber später nicht auf einen eigenen Server laden.

So funktioniert ein CMS

Mit einem professionellen Redaktionssystem (engl.: Content Management System oder kurz CMS) trennen Sie Ihr Webdesign von Ihren Website-Inhalten wie Texte, Fotos und Videos. Das, was Sie von einer Internetseite als Nutzer sehen, nennt man Frontend. Es ist von Webdesignern über sogenannte Templates und Style-Sheets separat von den Inhalten gestaltbar und dann über ein CMS fast auf Knopfdruck veränderbar. Die Struktur und Inhalte Ihrer Website können Sie dagegen im so genannten Backend Ihres Redaktionssystems nach einem sicheren Login jederzeit selbst bearbeiten. Sie benötigen dafür einen Internetzugang. Alle Inhalte werden in einer Datenbank verwaltet.

Mit einem CMS wie TYPO3 können Sie Ihre Website jederzeit selbst aktualisieren, strukturell anpassen und ohne Aufwand komplette Webdesigns verändern. Profi-Funktionalitäten, wie z. B. E-Mail-Newsletter, geschlossene Kundenbereiche, Veranstaltungskalender, Branchenbücher, Audio- und Videoplayer, Routenplayer, Kontaktformulare und News-Kanäle, lassen sich als Erweiterungen (Extensions) schnell, flexibel und kostengünstig zuschalten. Professionelle Content-Management-Systeme bieten auch alle für die Suchmaschinenoptimierung wichtigen technischen Voraussetzungen (Onsite-Optimierung): Klar-URLs, Meta-Tags, Textformatierungen und vieles mehr.

Die Bedienung eines CMS ist für die Redakteure relativ einfach. Anwender können innerhalb weniger Stunden eingearbeitet werden. Je nach Rechtevergabe können durch bestimmte Mitarbeiter auch neue Seiten angelegt, Strukturen verändert oder die Ausgabe personalisierter Inhalte gesteuert werden.

Proprietär oder Open Source:

  • Proprietäre Systeme werden von einigen IT-Dienstleistern angeboten. Sie zahlen dafür, je nach Anzahl von Nutzern hohe Lizenzgebühren und meist viel Geld für individuelle Programmanpassungen (Customizing). Der große Nachteil dieser Variante besteht neben dem z. T. hohen Preis darin, dass Sie an einen Hersteller gebunden sind. Sie gehen immer ein Investitionsrisiko ein und begeben sich in eine Abhängigkeit, die sich häufig negativ auf den Service auswirkt.
  • Open Source Systeme sind lizenzfrei. Sie werden, wie z. B. das Betriebssystem Linux, von einer weltweiten Programmierer-Gemeinde entwickelt und ständig erweitert. Sie zahlen nur für die Anpassung der Systeme an Ihre Bedürfnisse und haben, da die Quellcodes frei zugänglich sind, den Vorteil, dass Sie nicht an einen IT-Lieferanten gebunden sind. Im Gegensatz zu proprietären Systemen gibt es keinen Support durch die Entwickler. Es gibt aber mittlerweile genügend Web-Agenturen in allen Regionen Deutschlands, die auf diese freien Systeme spezialisiert sind.  

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