06.12.2017

Finanzierung von Unternehmensnachfolgen

Betriebsübergabe kompetent regeln

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In Deutschland liegen 92 Prozent aller Unternehmen in Familienhand. Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn rechnet pro Jahr mit rund 27.000 Unternehmensnachfolgen. Die meisten davon sind notwendig, weil die Gründer in den Ruhestand gehen. Mit 54 Prozent sind laut IfM interne Familienlösungen die beliebteste Form der Nachfolge. Finden sich keine geeigneten Nachfolger in der Familie, sind externe Lösungen notwendig. Das sind nach IfM-Zahlen mit 29 Prozent der Verkauf des Unternehmens an externe Personen (MBI – Management-Buy-In) und mit 17 Prozent an eigene Führungskräfte und Mitarbeiter (MBO – Management-Buy-Out). 

Finanzierungsvolumen bestimmen

Ob MBI oder MBO – als Käufer stellen sich Ihnen zwei Aufgaben: die richtige Bewertung und die passende Finanzierung. Bei beiden Aufgaben stehen Ihnen unsere Finanzierungexperten mit Rat und Tat zur Seite. Beachten Sie vor allem, dass Sie nicht nur den final verhandelten Kaufpreis zu finanzieren haben, sondern auch die Honorare für Notare und Berater sowie notwendige Sachinvestitionen und Betriebsmittel für die Übernahmephase.  

Finanzierung durch Käufer und Verkäufer

Ideal ist es, wenn Sie die Finanzierung selbst auf die Beine stellen können. Das gelingt nach unserer Erfahrung jedoch nur in den seltensten Fällen. In der Regel müssen Sie weitere Eigenkapitalgeber mit einbinden: Privatpersonen (Business Angels), Eigenkapitalgesellschaften oder Unternehmen, die z. B. ein strategisches Interesse haben. In jedem Fall, so unsere Empfehlung, sollte Ihr Eigenanteil mindestens zwischen 15 und 20 Prozent liegen. 

Auch die Verkäufer können Ihnen bei der Finanzierung helfen, indem Sie ganz oder teilweise auf die Auszahlung des Kaufpreises in einer Summe verzichten: 

  • Können Sie mit dem Verkäufer einen schrittweisen Verkauf der Anteile vereinbaren, strecken Sie den Kapitalbedarf über die Zeit.
  • Über ein nachrangiges Verkäuferdarlehen inklusive Earn-out-Klausel lassen Sie den Verkäufer am späteren Erfolg Ihres Unternehmens partizipieren.
  • Oder Sie räumen dem Verkäufer als Kaufpreisersatz wiederkehrende Leistungen (Rente) ein. Dann ist der Verkäufer allerdings auf Ihre Leistungen angewiesen.

Finanzierung durch Banken

Doch nach wie vor ist in Deutschland der Bankkredit der zentrale Finanzierungsbaustein für Unternehmen. Denn als Ihre Hausbank kennen wir Ihre individuelle Situation sowie Ihre Möglichkeiten – beispielsweise die aktuellen KFW-Förderprodukte und die für Sie zuständigen Regionalpartner bei der örtlichen IHK oder HWK. 

Die Finanzierungsexperten Ihrer Westerwald Bank eG helfen Ihnen gerne. Sprechen Sie uns an!

Westerwald Bank eG

Neumarkt 1-5
57627 Hachenburg

Fon: 02662 961-0
Fax: 02662 961-149

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