04.10.2017

Erfolgsfaktor Liquiditätsmanagement

Geldanlage für Unternehmen

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Dank der guten Konjunktur haben viele Mittelständler ein ausreichendes Finanzpolster. Daher hat sich der Anlagebedarf der Unternehmen in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Fehlt es jedoch an der notwendigen Transparenz über Zahlungsströme und Guthaben im Unternehmen, werden wertvolle Spielräume verschenkt. Besonders in der jetzigen Niedrigzinsphase werfen Guthaben auf Tages- oder Festgeldkonten kaum etwas ab. Grund genug, die Steuerung der betrieblichen Finanzflüsse professionell und ganzheitlich anzugehen. Hier erfahren Sie wie.

Das Dilemma des Mittelstands

Mit einfachen Zinsanlagen wird sich in den kommenden Jahren kein Geld mehr verdienen lassen. Viele Bankexperten gehen sogar davon aus, dass Firmenkunden mit größeren Guthaben in naher Zukunft einen Negativzins zahlen müssen. Die meisten Firmen schrecken aber noch davor zurück, ihr Kapital längerfristig anzulegen, um zumindest etwas höhere Erträge zu bekommen – schließlich könnte man das Geld ja schneller wieder benötigen, als man denkt. Und ein höheres Risiko eingehen? Auch das widerstrebt vielen.

Professionell angehen

Die Sicherstellung der jederzeitigen Liquidität und das ganzheitliche Steuern aller Zahlungsströme werden für den Erfolg Ihres Unternehmens immer wichtiger. Ob es um die Bargeldeinnahmen Ihrer Verkaufsstellen geht, die bankübergreifende Steuerung Ihres Zahlungsverkehrs oder den Ausgleich dezentraler Konten: Über einen effizient gestalteten Zahlungsverkehr und nachhaltiges Liquiditätsmanagement verbessern Sie Ihre Liquidität, optimieren Sie Ihre Zinsen, reduzieren Sie Risiken und schaffen Sie Transparenz. Mit einem professionellen Cash-Managementsystem lassen sich nicht nur Ihre Finanzströme lenken, sondern auch Ihre Transaktionskosten senken. Es sorgt auch dafür, dass liquide Mittel zum Beispiel für Investitionen eingesetzt werden können. Das aktuelle Niedrigzinsumfeld ist für diese Optimierung Motor und bietet günstige Rahmenbedingungen.

Transparenz schaffen

Klären Sie zunächst, welchen Teil Ihrer liquiden Mittel Sie innerhalb der kommenden zwölf Monate definitiv brauchen werden. Für diese Summe muss die Sicherheit der Geldanlage nach wie vor das wichtigste Kriterium für Sie sein. Die Mittel legen Sie in einen „Liquiditätstopf“, der keinen Kursschwankungen ausgesetzt werden sollte. Hier nehmen Sie ganz bewusst Null- oder Negativzinsen in Kauf.

Keine Rendite ohne Risiko

Die Summe mit einem längeren Anlagehorizont – Ihre „strategische Kriegskasse“ – kann im Sinne einer Vermögensanlage arbeiten, z.B. in einem gemischten Wertpapierdepot mit Aktien und Anleihen und maximaler Aktienquote zwischen 25 und 50 Prozent – je nachdem welche Rückschläge Sie in diesem Topf bereit sind zu tragen, abhängig von unternehmensspezifischen Vorgaben und Rahmenbedingungen sowie den Marktgegebenheiten.

Interne Finanzierungsquellen besser ausschöpfen

Professionelles Liquiditätsmanagement bietet Ihnen vielfältige Ansatzpunkte, ungenutzte Liquiditätsreserven aufzuspüren und freizusetzen – Kapital, das Sie für Investitionen und langfristiges Wachstum verwenden können. Eine solche interne Finanzierung ist einfacher und günstiger als externe Quellen anzuzapfen.

Unsere Experten beraten Sie praxisnah bei der Planung und Steuerung Ihrer Liquidität: von der Informationsbeschaffung über die Steuerung aktueller Dispositionen bis zur Verwaltung und Anlage von Geld- und Devisenbeständen. Sprechen Sie mit Ihrem Spezialisten vor Ort! 

Westerwald Bank eG

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